Spam-Bounces legen Ginko-Mailserver lahm
Kunden des Providers erhalten ihre Mails derzeit gar nicht oder mit langer Verzögerung. Grund dafür sind Unmengen von Spam-Bounces, die das System lahmlegen.
Die bei Spammern beliebte Fälschung von Absenderadressen fordert erste Opfer: Bei Kunden des zu QSC gehörenden Providers Ginko kommen Mails aufgrund des hohen Aufkommen von Spam-Bounces nur noch vereinzelt und mit großer Verzögerung an. Auf seiner Homepage weist Ginko seine Kunden auf das Problem hin und empfiehlt vorerst für zeitkritische Mails ein Ausweichen auf Freemailer wie Web.de oder GMX.
Gemäß der Mitteilung auf der Homepage hat Ginko seine E-Mail-Kapazitäten vervierfacht -- jedoch bislang offenbar ohne Erfolg. Ein Kunde berichtete heise online, dass an den Ginko-Mailserver gesandte Mails weiterhin häufig abgewiesen werden. Die Fehlermeldungen unterscheiden sich; ungeübte Nutzer könnten aus den etwas kryptischen Systemmeldungen den falschen Schluss ziehen, dass die Adresse ungültig sei, was zu Irritationen bei Korrespondenzpartnern führen kann.
Der Ausfall des Mailservers beeinträchtigt auch den Support, der nach eigener Aussage per E-Mail nicht mehr erreichbar ist. Ginko verweist daher auf das Telefon. Nähere Informationen über die voraussichtliche Dauer des Ausfalls waren von der Pressestelle vorerst nicht zu erhalten. Wann die Kunden damit rechnen dürfen, ihre E-Mails wieder schnell und vollständig zu erhalten, ist unklar. (uma)