Microsoft unterstĂĽtzt Polizei im Kampf gegen Kinderpornographie
Microsoft arbeitet bei der Entwicklung einer Software zum Kampf gegen Kinderpornographie mit der Polizei von Toronto zusammen.
Microsoft hat bisher 450.000 US-Dollar investiert, um zusammen mit dem Dezernat fĂĽr Sexualverbrechen in Toronto eine Software zu entwickeln, die die Polizeiarbeit unterstĂĽtzen soll. Die automatische Erkennung und Archivierung tausender von Bildern soll den Beamten in Zukunft die Arbeit erleichtern und ihnen das Betrachten der Bilder ersparen. Eine erste Version des Programms soll noch in diesem Jahr fertig werden.
Zu der Partnerschaft kam es durch einen Brief von Paul Gillespie, einem Polizisten aus Toronto, an Bill Gates. Der Polizist hatte kaum mit einer Antwort gerechnet, jedoch meldete sich drei Wochen später Microsoft-Kanada bei ihm. Gegenüber US-amerikanischen Pressevertretern sprach Paul Gillespie von Zuständen, die an den Wilden Westen erinnern und durch die technisch immer versiertere Täter die Oberhand gewinnen würden. Vor allem der Einsatz von Kryptographie und die gewaltige Anzahl der Bilder und Videos erschwerten den Ermittlern die Arbeit. (bbe)