Weniger Stellen und Bewerber auf dem IT-Ausbildungsmarkt
Im September verzeichnete die Bundesanstalt fĂĽr Arbeit 11,2 Prozent weniger Stellen fĂĽr die Kernausbildungen IT-Systemelektroniker, IT-Systemkaufmann, Informatikkaufmann und Fachinformatiker.
2000 gemeldete Ausbildungsstellen weniger im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet die Bundesanstalt fĂĽr Arbeit in ihrer Statistik der IT-Berufe fĂĽr September. Das entspricht einem RĂĽckgang von 11,2 Prozent fĂĽr die Kernausbildungen IT-Systemelektroniker, IT-Systemkaufmann, Informatikkaufmann und Fachinformatiker. Die Zahl der gemeldeten Bewerber in diesem Bereich ging im Berichtszeitraum Oktober 2001 bis September 2002 von knapp 37.000 auf etwa 31.000 im Zeitraum Oktober 2002 bis September 2003 zurĂĽck. Der Frauenanteil nahm von 8 auf etwa 7 Prozent ab.
Etwas mehr als hundert neue Ausbildungsplätze meldeten die Unternehmen dagegen für die Ausbildung im Medienbereich. Die Bewerberzahl für Berufe wie Mediengestalter für Digital- und Printmedien oder Mediengestalter Bild und Ton ging aber deutlich von etwa 26.000 auf 22.000 zurück.
Nach einer Statistik des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beträgt der Anteil der studienberechtigten Auszubildenden in vielen IT- und Medienberufen zwischen 40 und 70 Prozent -- schwierige Voraussetzungen also für Auszubildende ohne (Fach-)Abitur. Azubis mit dem Ziel Mediengestalter für Digital- und Printmedien sind in der Rangliste der besser verdienenden Lehrlinge mit einer Durchschnittsvergütung von 769 Euro (West) beziehungsweise 785 Euro (Ost) dabei. Der Beruf des Informationselektronikers, der zu den weiteren IT-Berufen zu zählen ist, gehört dagegen mit 493 Euro (West) und 377 Euro (Ost) durchschnittlich zu den schlechter entlohnten Ausbildungen. (boi)