Notebook-Preise fallen weiter
Die Preise für Notebooks haben innerhalb eines Jahres um 25 Prozent nachgegeben meldet das Marktforschungsinstitut IDC.
Die Marktpreise für Notebooks sind im dritten Quartal 2003 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25 Prozent gefallen, meldet das Marktforschungsinstitut IDC. Gegenüber dem zweiten Quartal 2003 betrug der Preisrückgang 7 Prozent. Im September fielen die Preise im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Prozent.
Parallel zum Preisrückgang nahm die Zahl der verkauften Notebooks deutlich zu. Im Privatkundensegment ist die Zahl der verkauften Geräte im dritten Quartal im Jahresvergleich um schätzungsweise rund 50 Prozent gestiegen, bei den kleinen und mittleren Unternehmen um 29 Prozent, meldet IDC.
Bei den Desktop-Computern ist der Preisrückgang wesentlich geringer: Der Vergleich zwischen dem dritten Quartal 2002 und 2003 zeigt einen Preisrückgang um gut 10 Prozent; in den vergangenen Monaten blieben die Preise weitgehend stabil, zogen im September sogar wieder leicht an. Nach der Interpretation von IDC liegt das unter anderem daran, dass sich die Nachfrage immer mehr von Desktops zu Notebooks verschiebt. IDC erwartet, dass der Druck auf die Preise aufgrund der schlechten Wirtschaftlage bis ins kommende Jahr hinein anhalten wird. (uma)