Chipentwürfe von Schülern prämiert

An dem bundesweiten Wettbewerb "Invent a Chip" haben bundesweit 1300 Schüler teilgenommen.

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Der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) hat die Preise für seinen bundesweiten Wettbewerb Invent a Chip vergeben. Dabei sollten Schüler und Schülerinnen ihre eigenen Chips entwerfen. Etwa 1300 Schüler haben teilgenommen, ein Drittel der Teams bestand ausschließlich aus Mädchen oder war gemischt. Die besten drei werden im Rahmen der MICRO.tec, dem VDE-Kongress für Mikrotechnologien vom 13. bis 15. Oktober in München, prämiert und präsentieren dort ihre Arbeiten.

Auf dem ersten Platz der Forscher und Entwickler landeten die Abiturientin Friederike Abitz und Jan Hieronymus aus der 12. Klasse der Albert-Einstein-Oberschule Berlin. Sie haben einen Chip entwickelt, der Fotos für Blinde möglich machen soll. In der Sparte Marketingexperten kam Stephan Holzer aus der 12. Klasse des Schloss-Gymnasiums Mainz auf Platz eins. Er stellt Standardfestplatten als Speichermedium für Digitalkameras vor.

Einen Sonderpreis für besonderes gesellschaftliches Engagement bekommt die Computer-Hardware-AG des Faust-Gymnasiums Staufen. Der von dem 12-köpfigen Team vorgestellte, ultraschallgesteuerte Taststock für Blinde (Third Eye) habe bei Blindenverbänden, Unternehmen und sogar Krankenkassen schon großes Interesse hervorgerufen, teilt der VDE mit. Als Preise gehen an die Forscher und Entwickler und Marketingexperten IBM Think Pads und ein Camcorder an die Staufener Computer-Hardware-AG. (anw)