China setzt auf Grid-Computing
Mehr als 200.000 Studenten und Lehrer an fast hundert Universitäten im Reich der Mitte sollen zusammengeschlossen werden.
Das chinesische Bildungsministerium, die Peking Universität und IBM haben heute das "China Research and Education Grid" angekündigt. Mehr als 200.000 Studenten und Lehrer an fast hundert Unis im Reich der Mitte sollen zusammengeschlossen werden. Die ersten Anwendungen des China-Grids werden eine Forschungsplattform für Bioinformatik, Video-Lernkurse und generell Lernanwendungen für die Studenten sein.
Vorraussichtlich 2005 wird die erste Projektphase abgeschlossen und damit theoretisch eine Rechenleistung von sechs Teraflops verteilt bereit stehen. Jetzt im Oktober fängt man erstmal klein mit sechs Universitäten an. Mit Hilfe der Ressourcenverwaltung einer Grid-Software erhofft sich das Ministerium eine Zugriffsvereinfachung auf verstreute Informationen und Rechendienste im Inland. Die Universitäten sollen sich besser auf ihre Fachgebiete spezialisieren können und fachfremde Daten über das Grid holen. (cgl)