Digitales Fernsehen kommt nach Norddeutschland und NRW
Im Mai kommenden Jahres startet der Regelbetrieb für das "ÜberallFernsehen" in den Regionen Hannover/Braunschweig, Bremen/Unterweser und Köln/Bonn. Andere folgen im November 2004.
Am 24. Mai kommenden Jahres startet der Regelbetrieb des digitalen terrestrischen Fernsehens in Teilen Norddeutschlands und Nordrhein-Westfalens. In den Regionen Hannover/Braunschweig, Bremen/Unterweser und Köln/Bonn sollen dann zunächst 16 Fernsehprogramme zu empfangen sein. Die Hälfte davon machen private Programme aus. Ab dem 8. November 2004 sollen die Regionen Hamburg/Lübeck, Kiel und Düsseldorf/Ruhrgebiet folgen, heißt es in einer Mitteilung der Niedersächsischen Medienanstalt.
Vertreter der öffentlich-rechtlichen sowie der privaten Sendeanstalten unterzeichnen am kommenden Montag eine entsprechende Vereinbarung. Nach dem vollständigen Umstieg auf digitalisiertes Anntennen-Fernsehen sollen bis zu 24 Fernsehprogramme empfangbar sein. Der Großraum Berlin/Potsdam ist bisher der einzige, der vollständig auf digitales Fernsehen setzt. Dort wurden Anfang August die letzten noch analog verbreiteten öffentlich-rechtlichen Programme vom Äther genommen. (anw)