Liberty Alliance führt Zertifizierungsprogramm ein
Die Allianz hat heute ihr Programm zur Zertifikation von Produkten und Services angekündigt, die ihre Standards für Netzwerkidentifikation implementiert haben.
Das Liberty Alliance Project hat heute ein Programm zur Zertifikation von Produkten und Services angekündigt, die die Standards für Netzwerkidentifikation (Federated Network Identity) implementiert haben. Das Zertifizierungsprogramm soll Anbietern, Integratoren und Anwendern helfen, die Interoperabilität zwischen Liberty-fähigen Lösungen zu garantieren.
Anbieter, die mit dieser Kompatibilität werben, müssen an einer von Liberty geförderten Interoperabilitäts-Veranstaltung teilnehmen, bei dem mit veröffentlichten Richtlinien die Kompatibilität mit anderen Liberty-fähigen Produkten und mit dem Standard nachgewiesen wird. Die Richtlinien umfassen Funktionen, mit denen Organisationen identitätsbasierte Web Services erstellen können sollen.
Die Liberty Alliance, der mittlerweile über 160 Unternehmen beigetreten sind, steht in Konkurrenz zu Microsofts Passport und WS-Security, die von den Redmondern und IBM entwickelt werden. Die erste Interoperabilitäts-Veranstaltung findet vom 11. bis 14. November 2003 in Madrid statt. Teilnahmeberechtigt sind sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder. (anw)