T-Mobile will das Mobilfunk-Surfen durch Datenreduktion beschleunigen

Nach Vodafone will nun auch T-Mobile den Seitenaufbau beim GPRS-Surfen mit dem MDA oder per Notebook beschleunigen.

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Der Mobilfunkanbieter T-Mobile will den Seitenaufbau beim Surfen via GPRS (General Packet Radio Service) beschleunigen. Dazu werden die vom Browser angeforderten Daten komprimiert und von ĂĽberflĂĽssigen Steuerbefehlen und Kommentaren befreit.

Vorerst können nur Nutzer des Handy-PDAs MDA Nutzen aus der Komprimierungstechnik ziehen, indem sie beim Start einer Internet-Sitzung über das Web-Portal t-zones in einem Menüfenster die Komprimierung aktivieren. Im November soll es zum freien Download auch eine spezielle Software für Notebooks geben, die über ein GPRS-Handy auf das Internet zugreifen. Bei der Übertragung von Bildern verringert die Komprimierungstechnik jedoch Detailschärfe und Farbtiefe. Wer eine hohe Qualität benötigt, kann die Komprimierung jederzeit ausschalten. Außer dem schnelleren Seitenaufbau spart die Technik auch GPRS-Gebühren, da pro Webseite weniger Daten zur Übertragung anfallen. GPRS wird nach dem übertragenen Volumen abgerechnet.

Einen ähnlichen Service bietet Vodafone unter dem Namen High Performance Technologie bereits seit Sommer an. Die notwendige Software steht im Internet zum Laden bereit. (rop)