Messeleitung und Bitkom betonen Optimismus
Besonderes Gewicht auf der IT-Messe hat die IT-Security Area, die mit 180 Ausstellern sogar ein Wachstum um 46 Prozent gegenĂĽber dem Vorjahr aufweist.
Rund 1300 Aussteller werden nach Angaben der Messeleitung vom kommenden Montag bis Freitag auf der Systems in München vertreten sein. Das sind 300 weniger als im Vorjahr. Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München, betonte jedoch auf der heutigen Haupt-Pressekonferenz zur IT-Messe, dass man noch im August mit lediglich 1150 Ausstellern rechnete und sieht aufgrund der Last-Minute-Zusagen das Etappenziel als erreicht an.
Besonderes Gewicht hat die IT-Security Area, die mit 180 Ausstellern sogar ein Wachstum um 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr aufweist. Neu ist das Mittelstandsforum, mit dem die Systems einem der für Klaus Dittrich wichtigsten Themen der Systems 2003, dem Investionsbedarf im Mittelstand, Rechnung trägt. Als weitere Kernthemen nennt Dittrich für die diesjährige Systems "Open Source und Standardsoftware", drahtlose Kommunikation via WLAN und UMTS sowie die Chancen für den ITK-Markt durch die EU-Ost-Erweiterung.
Gleichzeitig bekundete Bernhard Rohleder, Vorsitzender der Geschäftsführung des Bitkom, der ITK-Branche (Informationstechnik und Telekomunikation) nach dem Minus in 2002 ein weltweites Plus: "Bis Ende 2003 werden die Umsätze in Westeuropa voraussichtlich um 1 Prozent auf rund 590 Milliarden Euro steigen. Im nächsten Jahr soll sich das Nachfragewachstum mit einem Plus von 3,1 Prozent weiter beschleunigen". (Rainald Menge) / (tol)