Antivirensoftware für Handys soll Ende 2004 kommen
Der japanische Mobilfunkbetreiber NTT DoCoMo hat zusammen mit dem Sicherheitsunternehmen Network Associates eine Antivirensoftware für Mobiltelefone entwickelt.
Der japanische Mobilfunkbetreiber NTT DoCoMo hat zusammen mit dem Sicherheitsunternehmen Network Associates (NAI) eine Antivirensoftware für Mobiltelefone entwickelt. Sie basiert auf einer Applikation von McAfee.
Mit Hilfe der Software soll es künftig möglich sein, Multimediainhalte und E-Mails im mobilen Internet auf Schädlinge zu prüfen. Bisher kam Antivirensoftware nur auf den Servern der Anbieter von Inhalten für tragbare Geräte zum Einsatz. Durch die stärkere Verbreitung von 3G-Anbindungen und Smartphones sind die Endgeräte der Nutzer aber künftig wesentlich mehr gefährdet, denn mobiles und "Standard"-Internet verschmelzen zusehends.
Die Spezifikation der von NTT DoCoMo und NAI entwickelten Antiviren-Algorithmen wurde als offener Industriestandard bei der zugehörigen Standardisierungsorganisation eingereicht. Marktreife Programme erwarten die Hersteller Ende 2004. (boi)