Mobiles Internet: Apple liegt bei US-Werbedienstleister vorn

In seiner Statistik für den Monat Oktober wartet der Werbedienstleister AdMob mit Zahlen zur Verteilung seiner Werbeeinblendungen auf verschiedenen Plattformen auf – Apple liegt dabei mit Abstand vorne. Doch haben die Zahlen nur eingeschränkte Aussagekraft.

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Mit eindrucksvollen Zahlen zur mobilen Internetnutzung wartet der US-Werbedienstleister AdMob in seiner jüngsten Monatsstatistik (PDF-Datei) auf. Danach entfielen im Oktober rund ein Drittel der über das Netzwerk von AdMob abgewickelten Werbeeinblendungen auf Apple-Geräte. In der Geräteklasse der Smartphones liege Apples Anteil sogar bei 50 Prozent, gefolgt von Symbian (25 Prozent) und Android (11 Prozent). Die Aussagekraft dieser Zahlen ist allerdings begrenzt.

Für den Monat Oktober lieferte AdMob nach eigenen Angaben über 11 Milliarden Werbeeinblendungen aus. Davon entfielen etwas weniger als die Hälfte – knapp 5 Milliarden – auf die USA, wo das iPhone eine besonders starke Verbreitung hat. Von den für Apple notierten 32,2 Prozent der weltweiten Werbeeinblendungen entfallen 22,4 Prozent auf das iPhone und 9,8 Prozent auf den iPod touch. Hier fällt unter anderem ins Gewicht, dass AdMob auch Werbung für Anwendungen (sogenannte Apps) ausliefert, die auf dem iPhone und dem iPod touch laufen. Auch Programme für die Android-Plattform werden von AdMob mit Werbung versorgt.

Dabei ist zu beachten, dass AdMob selbst den Zahlen keine repräsentative Aussagekraft für die weltweite mobile Internetnutzung oder Marktanteile zuschreibt. Das auf das mobile Internet spezialisierte Unternehmen liefert Werbung für weltweit rund 15.000 Websites und Anwendungen aus. Zu den Kunden des Dienstleisters, den Google für 750 Millionen US-Dollar in Aktien übernehmen will, gehören unter anderem Medienanbieter und Agenturen. (vbr)