Umsatzeinbruch bei Gericom

Im dritten Quartal setzten die Ă–sterreicher etwa 40 Millionen Euro weniger um als im Vergleichszeitraum 2002.

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Der österreichische Laptophersteller Gericom hat im dritten Quartal 2003 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatzeinbruch erlitten. Nach 134 Millionen Euro vor einem Jahr ergab sich zwischen Juli und September ein Umsatz von etwa 90 Millionen Euro, teilte das im SDAX notierte Unternehmen heute mit. Die Linzer begründen den Rückgang mit dem Preiskampf im Notebookgeschäft und der Kaufzurückhaltung während der Sommermonate.

Am Umsatzziel für das Gesamtjahr von 500 Millionen Euro hält Gericom jedoch fest, heißt es in einer Mitteilung. Der Auftragsstand habe sich bis zum 30. September "mehr als positiv" entwickelt. Mit 114,4 Millionen Euro sei er rund 20 Prozent höher als der Vorjahreswert. Allerdings waren die Österreicher noch im August zur Bekanntgabe der Halbjahreszahlen von einem Jahresumsatz in Höhe von 540 Millionen Euro ausgegangen. (anw)