LAN-Kopplung per Ethernet-WAN
Die Festnetzsparte der Deutschen Telekom bietet die Möglichkeit, lokale Netzwerke an verschiedenen Standorten per Ethernet miteinander zu verbinden; T-Com nutzt dafür Ethernet-over-SDH.
Die Festnetzsparte der Deutschen Telekom, T-Com, bietet ihren Kunden ab sofort die Möglichkeit, lokale Netzwerke (LAN) an verschiedenen Standorten per Ethernet miteinander zu verbinden. Dies gab T-Com auf der Systems in München bekannt.
T-Com stellt an den Kundenstandorten eine Ethernet-Steckdose zur Verfügung, mittels der der Kunde eine Verbindung zu seinem LAN herstellen kann. Die bereitgestellte Bandbreite beginnt bei 10 MBit/s und kann je nach Bedarf ohne Hardwareänderung auf 50 oder 100 MBit/s erhöht werden.
Technisch möglich ist dies durch den Ethernetdienst DDV-M Ethernet 100, der auf einer Ethernet-over-SDH-Lösung (Synchrone Digitale Hierachie) von Lucent basiert. Der neue Dienst setzt auf dem Hochgeschwindigkeits-Backbone SDH2000+ von T-Com auf, den Lucent um die plattformübergreifende TransLAN-Technologie erweitert hat. Ein mit der TransLAN-Technologie ausgerüsteter Metropolis-Multiplexer bietet vier Fast-Ethernet-Schnittstellen, an den sich die LANs der Kunden direkt anschließen lassen.
Die Deutsche Telekom hatte zusammen mit Lucent diesen neuen Dienst bereits auf der CeBIT im März angekündigt; die Pilotkundenphase ist inzwischen abgeschlossen. (boi)