Lünendonk präsentiert Anwenderstudie zu Netzwerkmanagement
223 von 239 befragten Unternehmen nutzen bereits Netzwerk- und System-Management-Lösungen oder planen deren Einsatz in den kommenden drei Jahren.
Mittelständische und Großunternehmen in Deutschland setzen Netzwerk- und Systemmanagement-Techniken (NSM) fast flächendeckend ein. Das ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung Lünendonk. Die für ihre Software-Preislisten bekannte Firma will herausgefunden haben, dass 223 von 239 befragten Unternehmen NSM-Lösungen bereits nutzen oder den Einsatz innerhalb der kommenden drei Jahren planen. Große Unterschiede gibt es dabei jedoch bei der Verbreitung der einzelnen Techniken.
Die am meisten verbreitete Disziplin Datenbank-Management erzielt derzeit eine Nutzungsquote von 75 Prozent. An zweiter Stelle rangiert Security mit 73 Prozent gefolgt von Netzwerk-Management mit 67 Prozent. Während die etablierten und systemnahen Einsatzgebiete insgesamt hohe Werte aufweisen, zeigt sich bei neueren und mehr prozessorientierten Einsatzfeldern Nachholbedarf. So setzen derzeit beispielsweise erst 19 Prozent der Unternehmen NSM-Lösungen für das Service Level Management ein.
"Netzwerk- und Systemmanagement hat sich als wirksames Mittel zur Senkung der IT-Gesamtkosten bewährt", sagte Hartmut Lüerßen, Senior Consultant bei Lünendonk, während der Vorstellung der Studienergebnisse auf der Systems. Das werde durch die hohe Investitionsbereitschaft für NSM-Techniken und -Services bestätigt. "Gleichzeitig erweist sich das Thema als ein sehr guter Indikator für den IT-Reifegrad eines Unternehmens", meinte Lüerßen weiter.
Durchgeführt wurde die Studie von Lünendonk in Zusammenarbeit mit BMC Software, Computer Associates und Realtech. Dabei wurden mehr als 230 IT-Entscheider mittelständischer Firmen und Großunternehmen in Deutschland befragt. Die Datenerhebung erfolgte durch die TechConsult GmbH. (tol)