Peoplesoft gerät in die Verlustzone

Ohne die Übernahme des Konkurrenten J.D. Edwards hätte der US-Softwarekonzern Gewinn gemacht.

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Von
  • Torge Löding

Die Übernahme des Konkurrenten J.D. Edwards hat dem US-Softwarekonzern Peoplesoft im dritten Quartal rote Zahlen beschert. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 7,3 Millionen US-Dollar im Vergleich zu einem Gewinn von 44,6 Millionen im gleichen Vorjahreszeitraum. Je Aktie inklusive Sonderposten ergab sich ein Verlust von zwei US-Cent -- im Vorjahr war es noch ein Gewinn von 14 Cent je Aktie. Ohne den übernahmebedingten Sondereffekt hätte der Gewinn in diesem Quartal mit 17 Cent allerdings über den Erwartungen des Konzerns (10 bis 11 Cent) gelegen.

Der Quartalsumsatz von PeopleSoft stieg auf 624,1 Millionen Dollar nach 471,2 Millionen im Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten des Jahres erreichte das von einer feindlichen Übernahme durch den Konkurrenten Oracle bedrohte US-Unternehmen Erlöse von 1,6 Milliarden Dollar. (tol)