T-Mobile ermöglicht als erster US-Anbieter Rufnummernmitnahme
T-Mobile International AG hat als erster amerikanischer Mobilfunkanbieter Verträge mit allen Mitbewerbern, um ihren Kunden die Rufnummernmitnahme zu ermöglichen.
Die T-Mobile International hat als erster amerikanischer Mobilfunkanbieter Verträge mit allen fünf Mitbewerbern, die ihren Kunden die Rufnummernmitnahme ermöglichen. Die Federal Communications Commission (FCC) hatte den Anbietern eine letzte Frist zur Realisierung bis zum 24. November eingeräumt. Ein US-Bundesgericht hatte zuletzt die Einsprüche der Cellular Telecommunication and Internet Association (CTIA), der Lobby der Mobilfunkbetreiber, zurückgewiesen.
T-Mobile-USA konnte in diesem Jahr den größten Kundenzuwachs verbuchen und ist in den USA bekannt für aggressive Preispolitik. Dennoch sind sich die Analysten nicht einig, wer am meisten von der neuen Regelung profitieren wird. Sowohl T-Mobile als auch Verizon und Nextel werden gute Chancen eingeräumt. In Deutschland ist die Rufnummernmitnahme bei Mobilfunk-Anschlüssen bereits seit November 2002 möglich. (bbe)