Die Messeleitung zieht positive Bilanz
Die Unternehmen sehen ihre Prognose einer Branchenbelebung durch mehr Aufträge bestätigt.
Mit einem erfreulichen Ergebnis schließt die diesjährige Systems am heutigen Freitag ihre Pforten. Erstmals seit drei Jahren konnte Messechef Klaus Dittrich wieder einen Anstieg der Besucherzahlen verkünden: Rund 74.000 Besucher kamen, 2002 waren es nur 72.950. Diese besuchten die rund 1300 Unternehmen aus 29 Ländern -- im Vorjahr waren es 1600 -- in den sieben Hallen der Fachmesse und führten offenbar auch mehr Fachgespräche als im vergangenen Jahr. "Gegenüber dem Vorjahr sind deutlich mehr qualifizierte Fachgespräche geführt worden, das heißt, vor allem das mittelständische Fachpublikum hat sich verstärkt zu Wort gemeldet. Mehrere Aufträge in Millionenhöhe machen die Systems auch in Zukunft zu einem wichtigen Marktplatz", kommentierte Waldemar Czauderna von der Telekom.
Auch Aussteller wie SAP oder Rimage Europa haben nach Angaben der Messeleitung den Abschluss wichtiger Aufträge vermeldet. "Die Systems ist mit dem Anspruch gestartet, den Impuls für die Trendwende zu geben. Dieses Ziel haben wir mehr als erreicht: Auf der Messe waren die Signale für die sich abzeichnende Belebung des Geschäftes deutlich spürbar", beschreibt Messechef Dittrich sein Empfinden.
Der Unternehmerverband Bitkom sieht das genauso: "Die Systems 2003 hat die Erwartungen der Unternehmen übertroffen. Die auf der Messe angebahnten Vertragsabschlüsse dürften deutlich über dem Niveau des letzten Jahres liegen. Das ist ein eindeutiges Signal dafür, dass der Markt wieder anzieht", sagte Bitkom-Präsident Willi Berchtold. Laut einer Umfrage von NFO Infratest sind 64 Prozent aller befragten Aussteller überzeugt, dass es mit der Branche wieder aufwärts geht (im vergangenen Jahr waren es nur 46 Prozent).
Auch die Zufriedenheit der Aussteller hat sich verbessert: GegenĂĽber NFO Infratest gaben 60 Prozent der Messe die Note "ausgezeichnet bis gut", im Vorjahr taten das nur 47 Prozent. (tol)