Online-Betrug nimmt in den USA zu

Die Zahl der Beschwerden bei der US-amerikanischen Handelsaufsicht wegen Online-Betrugs hat sich im vergangenen Jahr verdreifacht.

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Bei der US-amerikanischen Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) sind laut US-Medien im vergangenen Jahr 2352 Beschwerden wegen Online-Betrugs eingegangen. Damit habe sich die Anzahl der Beschwerden gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Insgesamt habe es 168.000 Anzeigen wegen Identitätsdiebstahls gegeben. Obwohl demnach der Anteil an den gesamten Betrugsdelikten gering erscheint, sei sie angesichts der zunehmenden Anzahl von Nutzern, die online einkaufen, bedenklich.

Das weltgrößte Online-Auktionshaus eBay hat laut den Berichten angegeben, etwa 0,01 Prozent der Angebote seien betrügerisch. Bei etwa 670 Millionen Angeboten, die 2002 angeboten worden sind, müssten es also 67.000 Problemfälle gegeben haben. Die FTC teilt unterdessen mit, sie habe seit Juli 25 Gerichtsverfahren wegen Telemarketing-Betrugs eingeleitet. (anw)