AT&T verhandelt wieder mit BellSouth über Fusion

BellSouth hat Interesse an der Businesskunden-Sparte des kleineren Konkurrenten.

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Von
  • Torge Löding

Die beiden Telefongesellschaften AT&T und BellSouth haben ihre Fusionsgespräche wieder aufgenommen -- zwei Monate nachdem sie diese eigentlich für gescheitert erklärt hatten. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Verhandlungskreise. BellSouth (das Unternehmen hat einen Marktwert von 47,9 Milliarden US-Dollar) wolle die angeschlagene AT&T, deren Aktien mit insgesamt 15,1 Milliarden US-Dollar bewertet sind, kaufen. Grund für die Wiederaufnahme der Gespräche sei das bald erwartete Ende des Insolvenzverfahrens bei Worldcom/MCI und der danach erwartete stärkere Konkurrenzdruck in der Branche. BellSouth ist vor allem an der AT&T-Kompetenz im Bereich Telefon und Daten-Diensten in Unternehmen interessiert.

Im vergangenen Jahr hatte AT&T einen Umsatz von 37,8 Milliarden US-Dollar gemeldet. Der Umsatz im Business-Bereich war um 4,1 Prozent auf 26,6 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Das Geschäft mit Endverbrauchern ließ sogar um 22 Prozent auf 11,5 Milliarden US-Dollar nach. (tol)