US-Bundesstaat Ohio zerrt AOL vor den Kadi
Ohio wirft AOL vor, zu spät oder gar nicht auf Stornierungen des Dienstes durch Kunden zu reagieren.
Ohio wirft AOL vor, zu spät oder gar nicht auf Stornierungen des Dienstes durch Kunden zu reagieren und strengt deshalb gerichtliche Schritte gegen den Online-Dienst an. 250 Klagen von AOL-Kunden seien bisher eingetroffen. Nun versucht der Bundesstaat, Schadensersatzforderungen gegen AOL für die Konsumenten durchzusetzen.
Erst im September wurde eine Klage der Federal Trade Commission (FTC) wegen ähnlicher Vorwürfe gegen AOL beigelegt. Damals beteuerte der Online-Dienst seine Unschuld und versprach, Kündigungsanträge künftig sorgfältiger zu bearbeiten. Innerhalb des vergangenen Jahres wuchs die Anzahl der Kunden, die AOL zugunsten schnellerer oder günstigerer Internetanbieter den Rücken kehrten, auf etwa zwei Millionen. (boi)