Fusion von BellSouth und AT&T vorerst gescheitert
BellSouth war nicht mit dem geforderten Preis von 24 US-Dollar je AT&T-Aktie plus zusätzlicher Wertpapiere einverstanden und brach die Fusionsgespräche ab.
Die Verhandlungen über die Fusion der US-Telecom-Konzerne BellSouth und AT&T sind geplatzt: BellSouth war nicht mit dem geforderten Preis von 24 US-Dollar je AT&T-Aktie, einem Aufschlag von 20 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs, plus zusätzlicher Wertpapiere einverstanden und brach die Fusionsgespräche ab. Dies berichtet das Wall Street Journal. Die beiden US-Telefonkonzerne wollten eigentlich in der kommenden Woche den schon seit 2001 geplanten Zusammenschluss bekanntgeben.
Der Wert der Transaktion hätte bei rund 19 Milliarden US-Dollar gelegen. Bei einer Fusion wäre aus BellSouth die in den USA wesentlich bekanntere Marke AT&T geworden. Ein Zusammenschluss hätte erstmals wegen der Ausdehnung des neuen Unternehmens in die Pfründe von SBC Communications, Verizon Communications, Qwest Communiations International sowie den BellSouth-Territorien zu einem verschärften Wettkampf unter den regionalen Telefonanbietern geführt. Laut Experten werden die gescheiterten Gespräche zwar einen zukünftigen Zusammenschluss nicht endgültig verhindern, wohl aber die Chancen darauf schmälern. (boi)