Foto-Handys zum Aufklappen

Sowohl Motorola als auch LG haben Klapphandys mit GPRS und Multimedia-Nachrichtendienst vorgestellt. Motorolas V525 bietet auch eine VGA-Kamera, Bluetooth und Quadband-Technik.

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LG-G5400

Sowohl Motorola als auch das südkoreanische Elektronikunternehmen LG haben Klapphandys mit GPRS und Multimedia-Nachrichtendienst vorgestellt. Das LG-G5400 gehört mit nur 85 Gramm zu den Leichtgewichten unter den Klappmodellen. Das 128 × 160 Pixel große Farbdisplay stellt Farben in 16-Bit-Auflösung dar und soll dank UFB-Technik (Ultra Fine & Bright) eine besonders hohe Darstellungsqualität bieten. Auf dem Deckel sitzt ein kleines Zweitdisplay, das unter anderem Uhrzeit, Akkustatus und eingehende Anrufer meldet. Klingeltöne gibt es mit bis zu 32 Stimmen wieder.

Zu den üblichen Organizerfunktionen wie dem Telefonbuch für maximal 200 Einträge und einem Terminkalender kommen ein Java-Interpreter und zwei Spiele. Via MMS (Multimedia Messaging Service) lassen sich Bilder, Töne und Text empfangen und versenden. Über den paketorientierten Datendienst GPRS (General Packet Radio Service) empfängt das LG-G5400 bis zu 53,6 kBit/s und sendet maximal 26,8 kBit/s (Multislot-Klasse 10). Um das Handy mit einem Notebook zu verbinden, gibt es die Infrarot-Schnittstelle IrDA und ein serielles Kabel, das zum Lieferumfang gehört. Auch ein Headset gehört zu den Dreingaben. Die Akkulaufzeit liegt laut Datenblatt bei maximal 200 Stunden für die Bereitschafts- und bei 3 Stunden für die Sprechzeit. Für rund 350 Euro ohne Vertrag ist das LG-G5400 ab sofort zu haben.

Motorola V525

Motorola will mit dem V525 seine Auswahl an Multimedia-Handys ergänzen. Das 114 Gramm schwere Quadband-Handy funkt in europäischen GSM-Netzen im 900- und 1800-MHz-Band, lässt sich aber auch in US-amerikanischen 1900-MHz-GSM-Netzen und in südamerikanischen 850-MHz-Netzen nutzen. Damit eignet sich das V525 besonders für Weltreisende.

Auch sonst ist das neue Motorola-Handy gut ausgestattet: Das große Farbdisplay mit 176 × 220 Pixeln zeigt bis zu 65.536 Farben an. Displays dieser Größe findet man sonst nur in Smartphones wie dem Siemens SX1. Auf dem Deckel sind ein kleines Zweitdisplay und das Objektiv der integrierten VGA-Kamera (640 × 480) angebracht.

Bilder lassen sich als MMS-Nachricht oder per E-Mail versenden, der E-Mail-Client des V525 fragt jedoch nur POP3-Server ab. Für Bilder, Sounds, Java-Programme und PIM-Einträge hat Motorola dem Foto-Handy fünf Megabyte Speicher spendiert. So merkt es sich bis zu 1000 Telefonbuch-Einträge. Als Klingeltöne lassen sich kurze MIDI-Stücke (maximal 24 Stimmen) oder MP3-Schnipsel einrichten. Dank einer integrierten Freisprechfunktion bleiben während eines Gesprächs bei Bedarf die Hände frei.

Als Datendienst verfĂĽgt das V525 ĂĽber GPRS der Klasse 10. Um das Handy mit einem PC abzugleichen, stehen entweder eine serielle Schnittstelle (USB oder RS232) oder die Funkschnittstelle Bluetooth zur VerfĂĽgung. Die Bereitschaftszeit gibt Motorola mit maximal 196 Stunden, die Sprechzeit mit bis zu 8 Stunden an. Das V525 soll "in KĂĽrze" von Vodafone angeboten werden, ein Preis wurde bislang nicht genannt. (rop)