Mit SMS gegen Schulschwänzer
Für Schulschwänzer an zwei Dortmunder Hauptschulen sind harte Zeiten angebrochen.
Für Schulschwänzer an zwei Dortmunder Hauptschulen sind am Montag harte Zeiten angebrochen. Zwar kommt nicht die ebenfalls bereits diskutierte "elektronische Fußfessel" zum Einsatz, aber die Schulen informieren die Eltern jetzt per SMS, ob Unterricht ausfällt, ein Kind einen Unfall hatte oder im Unterricht fehlt. Die Schulkonferenz der Hauptschulen in Dortmund-Derne und In der Landwehr habe das vorerst auf drei Monate befristete SMS-Projekt beschlossen, teilte die Stadt am Montag mit.
"Wir wollen die Kommunikation zwischen Schule und Eltern verbessern und dafür die neue Technik nutzen", berichtete der Leiter der Hauptschule in Derne, Klaus Buchbinder. "Mittlerweile haben mehr Eltern ein Handy als einen Festnetzanschluss." Auf einem Schulcomputer seien mit dem Einverständnis der Eltern deren Handy-Nummern gespeichert und könnten mit einer speziellen Software schnell über das Fehlen ihres Sprösslings informiert werden, betonte der Schulleiter.
Siehe zum Thema Elektronische Hilfsmittel gegen Schulschwänzen auch:
- Elektronische Leine zur Kompensation von Schulmisere und mangelnder Fürsorgepflicht der Eltern in Telepolis
(dpa) / (jk)