Web.de mit Kindersicherung

Mitglieder des Web.de-Clubs sollen ihre Kinder fortan mit einem Filter vor zweifelhaften Mails schützen können.

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Von
  • Torge Löding

Der Internetanbieter Web.de bietet den Mitgliedern seines kostenpflichtigen Clubs eine Schutzfunktion, mit der Kinder vor E-Mails von unbekannten oder zweifelhaften Absendern sowie vor E-Mails mit unseriösen oder pornografischen Inhalten geschützt werden sollen. Eltern können die Postfächer ihrer Kinder mit dem Kinderschutz ausstatten und sie so unbesorgt mit ihren Freunden weltweit kommunizieren lassen, meint Web.de. Die Privatsphäre des Kindes bleibe dabei bestehen, heißt es.

Das Kind behalte sein eigenes Postfach mit Posteingang, auf das nur es selbst Zugriff hat. In den Posteingang gelangen nur E-Mails von Absendern, die im Adressbuch des Kindes stehen oder von den Eltern als vertrauenswürdig eingestuft wurden. Alle anderen E-Mails werden in einem gesonderten Ordner im Eltern-Postfach angezeigt. Dort können die Eltern mit einem Klick auf "Dem Kind zeigen" E-Mails in den Posteingang des Kindes verschieben. Dabei wird die Absenderadresse automatisch in die "erwünschte Absenderliste" des Kindes eingetragen. Danach erhält das Kind alle weiteren E-Mails dieses Absenders direkt in seinen Posteingang.

Nach eigenen Angaben hat Web.de diese Funktion zum Kinderschutz bei E-Mail zum Patent angemeldet. (tol)