Philips restrukturiert Sparte für Unterhaltungselektronik

Ab 2005 sollen bei Philips jährlich 400 Millionen Euro eingespart werden.

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  • Torge Löding

Um in den schwarzen Zahlen zu bleiben hat der niederländische Elektronikhersteller Philips vor Analysten ein Umstrukturierungsprogramm bekannt gegeben. Das Ziel heißt: Ab Ende 2005 Kosten in Höhe von 400 Millionen Euro jährlich zu sparen. Deshalb will der Konzern ein Umstrukturierungsprogramm in seiner Kernsparte Unterhaltungselektronik auflegen. Zur Umsetzung seien Investitionen von 250 Millionen Euro nötig.

Es sollen unter anderem Überschneidungen abgebaut, globale Prozesse angepasst und mehr Verfahren nach Asien ausgelagert werden, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Das sei der einzige Weg, um eine Produktmarge von 2 bis 2,5 Prozent zu erreichen, erklärte Unterhaltungselektronik-CEO Gottfried Dutiné. Die Konsumelektronik erbringt bei Philips rund 30 Prozent der Umsätze.

Für seine Sparte medizinische Systeme bestätigte der Konzern für 2004 die Erwartung einer Gewinnmarge vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITA) von 14 Prozent. (tol)