Software-Firma Nemetschek in der Gewinnzone
Der harte Sparkurs -- einschließlich Arbeitsplatzabbau -- beim Bausoftware-Konzern Nemetschek führt zumindest wieder zu positiven Geschäftszahlen.
Der harte Sparkurs des Bausoftware-Konzerns Nemetschek zeigt Erfolge: In den ersten neun Monaten hat das Unternehmen trotz sinkender Umsätze einen Vorsteuergewinn von 3 Millionen Euro erzielt, im gleichen Vorjahreszeitraum fiel noch ein Verlust von 8,8 Millionen Euro an. Der Umsatzrückgang um 8,8 Millionen Euro auf 68,4 Millionen Euro lasse sich auf die andauernde Krise in der deutschen Bauwirtschaft zurückführen, heißt es bei Nemetschek.
Auch für das Gesamtjahr rechnet Nemetschek weiterhin mit einem positiven Ergebnis bei sinkenden Umsätzen. Ab dem kommenden Jahr solle aber erst einmal Schluss mit dem Umsatzminus sein, betonte ein Sprecher. "Ein weiteres Abrutschen wird es nicht geben." Die Zuwächse sollen vor allem aus dem Ausland kommen. In Deutschland werde es höchstens zu einem leichten Umsatzplus kommen.
Die Gewinne des Software-Konzerns lassen sich auf den harten Sparkurs der vergangenen Jahre zurückführen. So wurden allein 2002 rund 250 Stellen gestrichen. Derzeit arbeiten rund 700 Mitarbeiter bei Nemetschek. Das Unternehmen gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern im Bereich der Software für die Bauindustrie. (dpa) / (jk)