Apple mit neuer Verkaufsstrategie

Apples Chef Steve Jobs meinte gegenĂĽber Analysten zudem, es sei eigentlich kein Problem, Mac OS X 10.3 auf Intel-CPUs zu portieren -- man sei aber glĂĽcklich mit IBMs PowerPC-Prozessoren.

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Von
  • Boi Feddern

Der Computerhersteller Apple testet neue Verfahren, um die Mac-Absätze an Geschäfts- und Regierungskunden anzukurbeln. Im letzten Monat unternahm der Konzern konkrete Bemühungen, um in diesem Sektor aktiv zu werden. 70 Angestellte sind für Verkäufe im Außendienst oder am Telefon abgestellt worden. 1250 "Reseller" verkaufen inzwischen Mac-Komponenten. Durch diese Maßnahmen ebenso wie Apples Einzelhandelsgeschäfte und das gesteigerte Geschäft im Online-Shop haben sich die Verkaufsbemühungen gegenüber denen von vor drei Jahren dramatisch geändert, äußerte Apples Verkaufschef Tim Cook gegenüber CNet.

Obwohl das Unternehmen seine Geschäftsläden ursprünglich im Hinblick auf Privatkunden geplant habe, geraten jetzt auch immer mehr Kleinunternehmen in den Fokus. Verkäufe an diese Zielgruppe machen bereits einen Anteil von zehn Prozent an allen Verkäufen in den Einzelhandelsgeschäften aus. 2001 waren es nur zwei Prozent. Bald möchte man die 20 Prozentmarke erreichen.

In Bezug auf die neueste Version des Betriebssystemes Mac OS X, Panther, sagte Apple-Chef Steve Jobs, obwohl es ohne Probleme möglich sei, die Software auch auf Intel-Prozessoren laufen zu lassen, habe man wenig Interesse an einem Umstieg. Man sei mit IBMs PowerPC-Familie glücklich und halte diese Chips für konkurrenzfähig.

Jobs kritisierte das Microsoft-Projekt Windows Media Center und erklärte, dass Apple in dieser Richtung keine ähnlichen Schritte plane. In diesem Bereich entstehe einfach kein großer Markt. In Bezug auf Microsofts neues Betriebssystem Longhorn meinte der Apple-Boss provozierend, dass Microsoft hoffe, 2006 da zu stehen, wo man mit Jaguar gewesen sei. Apple werde bis dahin einige Releases mehr vorweisen können. (boi)