Maxdata verlängert Arbeitszeit

Der Computerhersteller will Arbeitsplätze sichern, indem er die Wochenarbeitszeit rauf- und den Urlaubsanspruch runtersetzt.

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  • dpa

Die Beschäftigten des Computerherstellers Maxdata werden einem Zeitungsbericht zufolge in den kommenden zwei Jahren 41 Stunden pro Woche arbeiten und weniger Urlaub nehmen, um ihre Arbeitsplätze zu sichern. Über eventuelle Folgeregelungen solle jährlich verhandelt werden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung weiter. Das im nordrhein-westfälischen Marl ansässige Unternehmen habe mit dem Betriebsrat vereinbart, die Zahl der Urlaubstage von 30 auf 28 zu verringern. Die Wochenarbeitszeit lag bisher bei 38,5 Stunden.

"Über 50 Prozent unserer Kosten sind direkte Lohnkosten. Nur wenn wir hier ansetzen, bleiben wir international konkurrenzfähig", betonte Maxdata-Chef und -Gründer Holger Lampatz. Dem Computer- und Monitorhersteller machen der Kostendruck aus Billiglohnländern und die schwache Konjunktur zu schaffen. Das Unternehmen wolle jedoch am Standort Deutschland festhalten, sagte Lampatz. (dpa) / (mw)