KPN hebt Jahresprognose nach Gewinnschub an

Der niederländische Telefonkonzern, Muttergesellschaft von E-Plus, will wieder eine Dividende zahlen.

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  • JĂĽrgen Kuri

Der niederländische Telekomkonzern KPN, Muttergesellschaft des deutschen Mobilfunkbetreibers E-Plus hat nach einem Ergebnisschub im dritten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr leicht angehoben. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) soll im Vergleich zum Vorjahr um mindestens 12 Prozent anziehen, hieß es bei KPN. Zuvor war der Konzern von einem Zuwachs von 10 Prozent ausgegangen.

Der Gewinn kletterte im abgelaufenen Quartal auf 172 Millionen Euro, im gleichen Zeitraum des Vorjahrs waren es noch 38 Millionen Euro. Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) erhöhte sich von 1,15 auf 1,27 Milliarden Euro. Der Umsatz lag bei 3,08 Milliarden Euro und wuchs damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lediglich um 1,8 Prozent; wobei das Festnetzgeschäft lediglich 0,8 Prozent, die Mobilfunksparte dagegen 6,5 Prozent beitrug.

Insgesamt habe man 398.000 neue Mobilfunkkunden gewinnen können, bei E-Plus alleine seien es 248.000 gewesen. Die Zahl der Nutzer des Handy-Internetdienstes i-mode stieg um 188.000 auf 541.000 -- was allerdings noch weit von den ursprünglichen Prognosen entfernt ist.

Angesichts des erfolgreich verlaufenden Geschäfts will das Management von KPN den Aktionären wieder eine Dividende zahlen: 0,12 Euro-Cent je Aktie sollen es werden. (jk)