lost+found: Schattenkopien, Fernsehprogramm, Screensaver, Twitter, Wolken
Volume Shadow Copy verrät Daten, Fernsehprogramm ist wichtiger als Software-Updates, Gnome-Screensaver macht DoS, Domain Flux mit Twitter-Trends, C&C-Server in Amazons EC2.
- Daniel Bachfeld
Die Volume Shadow Copy (VSC) unter Windows 7 und Vista kann unter Umständen die Vertraulichkeit aushebeln, wenn sich gelöschte (und trotz durch andere Daten überschriebene) Dokumente damit wieder restaurieren lassen. Mit wenigen Handgriffen kann man dieses Problem aber lösen.
Deutsche Geschäftsleute erweitern eher ihr Fernsehprogramm, als dass sie ihre geschäftliche Desktop-Software auf den aktuellen Stand bringen. Das hat Symantec in einer neuesten Studie herausgefunden.
Ein auf Gnome-Look.org angebotener Screensaver lud bei der Installation ein Skript nach, das offenbar eine Denial-of-Service-Attacke gegen die Seite mmowned.com startete.
Botherder nutzen weiterhin die Twitter-API als Quelle, deren Daten in die Erzeugung neuer Domainnamen eingehen (Domain Flux). Damit lassen sich selbst mit Kenntnis des Algorithmus die Domainnamen nicht mehr langfristig vorhersagen, was Antivirenspezialisten die Arbeit erschwert.
Nach Googles Cloud Services nutzen Virenautoren nun auch Amazons EC2, um ihre Command&Control-Server zum Steuern von Bots in die Wolke zu verlagern und ihre Spuren zu verschleiern. (dab)