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Computermesse CeBIT spĂĽrt die Wirtschaftsflaute

Angesichts schwächelnder Wirtschaft und sich nur langsam erholender IT-Branche muss die CeBIT mit weniger Ausstellern leben; Microsoft aber übernimmt den Stand von Hewlett-Packard in Halle 1 zusätzlich.

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Von
  • JĂĽrgen Kuri

Die weltgrößte Computermesse spürt die immer noch anhaltende Wirtschaftsflaute und Probleme der sich nur langsam erholenden IT-Branche: Zur CeBIT im nächsten Jahr werden wohl erneut weniger Aussteller kommen als in den Vorjahren. Die Deutsche Messe AG erwartet zwischen dem 18. und 24. März 2004 rund 6500 Unternehmen. Das sind allerdings nur rund 100 Firmen weniger als 2003; in diesem Jahr dagegen ging die Ausstellerzahl sogar von 7264 im Jahr 2002 auf 6600 zurück.

2001 war das Rekordjahr für die CeBIT, damals kamen 8093 Aussteller und 849.000 Besucher auf das Messegelände in Hannover. 2003 waren es noch 560.000 Besucher. Nachdem beispielsweise für 2004 einige Druckerhersteller abgesagt hatten, konnte sich der CeBIT-Veranstalter mit der Zusage Epsons über eine Firma freuen, die ihre usprünglichen Pläne revidierte.

Für Aufsehen hatte Mitte Oktober die Absage des Branchenriesen Hewlett-Packard gesorgt, der sich nicht mehr direkt an der CeBIT beteiligen will -- aber wohl mit seinen Druckern, PCs und anderen Angeboten auf Partnerständen vertreten sein will. Um den riesigen HP-Stand in Halle 1 auf dem Messegelände muss sich der Veranstalter allerdings keine Sorgen machen: Microsoft mietet den Stand für zunächst ein Jahr komplett, bestätigte eine Firmensprecherin gegenüber heise online. Der Hauptstand von Microsoft bleibe zwar in Halle 4, in Halle 1 sollen nun aber vor allem Endverbraucher angesprochen werden. Dafür werde auf dem Stand eine "Erlebniswelt" aufgebaut. (jk)