Exchange-Server offen für Spammer
Laut einer Mitteilung von Think Computer sind einige Mail-Server, die Microsoft Exchange 5.5 und 2000 nutzen, leicht von Spammern zu missbrauchen.
Laut einer Mitteilung von Think Computer sind einige unter Microsoft Exchange 5.5 und 2000 betriebene Mailserver leicht von Spammern zu missbrauchen. Nach der Aussage von Aaron Greenspan, dem Vorsitzenden von Think Computer, sind die Server nicht ausreichend gegen unbefugten Mail-Versand gesichert.
"Falls der Gast-Zugang aktiviert ist, kann man E-Mails versenden, selbst wenn ein Login fehlschlägt", warnt Greenspan. Der Gast-Zugang sei zwar grundsätzlich deaktiviert; bei Systemen die vom Code-Red-Wurm befallen waren und anschließend gesäubert wurden, sei der Gast-Zugang aber immer noch offen. Das Problem habe zu einem hohen Spam-Aufkommen geführt. Mindestens 100.000 aus China versandte Spam-E-Mails seien über Server seiner Kunden versandt worden, bevor er das Problem behoben habe, teilt Greenspan mit.
Während Greenspan von zahlreichen Nachrichten in den entsprechenden Administrator-Newsgroups spricht, sieht Microsoft das Problem als weniger dramatisch an. "Diese spezielle Methode zum Spam-Versand setzt auf entsprechend konfigurierte Server oder nutzt Schwächen im Protokoll", sagte ein Microsoft-Sprecher gegenüber dem US-Newsdienst CNet. Die aktuellste Version 2003 des Exchange-Servers sei von dem Fehler nicht betroffen. (uma)