Handy-Nutzer hängen nicht an ihrer Rufnummer

Beim Wechsel des Mobilfunk-Providers möchten nur wenige Kunden ihre Rufnummer behalten.

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Von
  • Andreas Beier

Seit 1. November 2002 können Handynutzer ihre Rufnummer zu einem neuen Betreiber mitnehmen. Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in einer Umfrage ermittelt hat, machen jedoch nur wenige Kunden beim Provider-Wechsel von diesem Recht Gebrauch. Dies bestätigen auch die beiden führenden Anbieter T-Mobile und Vodafone. Die Zahl der Kunden, die ihre Nummer beim Wechsel mitnehmen oder mitbringen, liegt dem Bericht zufolge in der Größenordnung von wenigen Zehntausend. Das ist angesichts von Millionen Kunden, die jährlich den Anbieter wechseln, nur ein verschwindend geringer Anteil.

Experten vermuten, dass die Kunden unter anderem durch die zusätzlichen Gebühren abgeschreckt werden. So stellen T-Mobile und Vodafone Rufnummernmitnehmern 24,95 Euro in Rechnung - begründet mit höheren Kosten. Um die Nummernmitnahme zu ermöglichen, hatten die vier deutschen Netzbetreiber eine millionenteure zentrale Datenbank eingerichtet. (adb)