Noch ein PDF-Server von Adobe

Im Unterschied zum Vorgänger Distiller Server verarbeitet das neue Produkt nicht nur PostScript-Dateien, sondern bereitet auch MS-Office-Dokumente und WordPerfect-Dateien sowie diverse Bildformate als PDF auf.

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Wie bei seinen anderen Produkten hat Adobe nun auch im Server-Bereich noch Platz für Elements ausgemacht: Zu dem bislang für die zentralisierte PDF-Erzeugung zuständigen Distiller Server gesellt sich der neue Acrobat Elements Server 6.0.
Dem Mitarbeiter einer Elements-Server-bestückten Firma sollen diverse Wege vom Dokument zum PDF offen stehen: Um etwa eine Word- oder PowerPoint-Datei ins Portable Document Format zu konvertieren, übermittelt er dieses per E-Mail oder Web-Interface an den Server oder stellt es in ein überwachtes Verzeichnis. Dabei soll der Administrator auch mehrere überwachte Verzeichnisse konfigurieren können, die dem Nutzer etwa die Wahl zwischen unterschiedlichen Sicherheits- oder Qualitätseinstellungen fürs PDF bieten. Darüber hinaus soll sich der neue PDF-Server via SOAP (Simple Object Access Protocol) auch in bestehende Anwendungen einbauen lassen.
Im Unterschied zu Distiller Server verarbeitet der Neue nicht nur PostScript-Dateien, sondern bereitet auch MS-Office-Dokumente aus Word, Excel und PowerPoint, MS Project und Word Perfect sowie diverse Bildformate als PDF auf; Bookmarks und Links sollen dabei erhalten bleiben, auch Tagged PDF ist möglich. Elements läuft nur auf Windows-2000- und XP-Plattformen, während Distiller Server auch mit Solaris und Linux klarkommt. Die Software ist ab 26. November verfügbar -- zunächst nur in englischer Sprache als Mengenlizenz ab 1000 Nutzern für 28 US-Dollar pro Platz oder als Server-Lizenz für 22 500 US-Dollar pro Server.