Verizon trennt sich von 21.000 Mitarbeitern

Der US-Telekommunikationskonzern Verizon hat sich mit rund 21.000 Mitarbeitern auf ein freiwilliges Ausscheiden geeinigt.

vorlesen Druckansicht 99 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Wolfgang Stieler

Der US-Telekommunikationskonzern Verizon hat sich mit rund 21.000 Mitarbeitern auf ein freiwilliges Ausscheiden geeinigt. Das Joint Venture von Verizon und Vodafone, der Mobilfunkbetreiber Verizon Wireless, ist von diesen Einsparungen nicht betroffen.

Mit den Entlassungen und Frühpenionierungen von rund zehn Prozent der Belegschaft sollen Kosten gespart werden, um das schwache lokale Telefongeschäft auszugleichen, teilte das Unternehmen mit. Zur Höhe der gesamten Abfindungssumme kann Verizon nach eigenen Angaben noch keine Aussagen machen. Im vierten Quartal werde jedoch diesbezüglich ein "erheblicher Sonderposten" anfallen.

Die jetzt bekannt gewordenen Zahlen liegen nach Angaben des Unternehmens über den schätzungsweise 15.000 Stellen, die innerhalb der nächsten zwei Jahre durch "normale Fluktuation" eingespart werden sollten. Im Oktober hatte die größte Telefongesellschaft der USA noch damit gerechnet, dass nur über 12.000 Mitarbeiter ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Unternehmen akzeptieren würden.

Im dritten Quartal hatte Verizon zwar eine leichte Steigerung des Umsatz auf 17,16 Milliarden Dollar von 17,11 Milliarden Dollar im Jahr zuvor vermeldet, die Gewinne waren jedoch von 4,4 auf 1,8 Milliarden US-Dollar eingebrochen. (wst)