IBM hilft Uni beim Data Mining gegen Alzheimer
Der Computerkonzern will der kalifornischen Universität von San Francisco helfen, den umfangreichen Datenbestand über die klinische Arbeit und Forschung zu durchforsten.
IBM will der Universität von San Francisco (UCSF) in den nächsten drei Jahren helfen, Daten über medizinische Behandlungen und Forschungsergebnisse besser zu erschließen. Dadurch sollen genauere Erkenntnisse zunächst über Alzheimer oder die Entstehung anderer neurologischer Erkrankungen gewonnen werden. Bruce Miller von der kalifornischen Universität hofft, auch allgemein mehr über die Funktionsweise des Gehirns zu erfahren.
Regis Kelly von der UCSF erläutert: "Es mag überraschen, aber bislang ist unser Umgang mit Computern gegenüber dem in Banken, Fluglinien und im Einzelhandel vergleichsweise primitiv." Die Universität, die über umfangreiche klinische und genetische Datenbestände verfügt, will diese mit Hilfe von IBM in Korrelation bringen. Dazu sollen IBM-Wissenschaftler eng mit den Universitäts-Medizinern zusammenarbeiten und neue Analyseinstrumente entwickeln. Die Universität von San Francisco sieht sich auf dem Gebiet der medizinischen Forschung weltweit mit vorne. Von dort stammen nach eigenen Angaben unter anderem drei Nobelpreisträger. (anw)