Arbeitsplatzschwund in US-Hightech-Industrie hält an

Vergangenes Jahr waren in der US-amerikanischen Hightech-Industrie sechs Millionen Menschen beschäftigt.

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Im Jahr 2002 gab es in der US-amerikanischen Hightech-Industrie 540.000 weniger Arbeitsplätze als im Jahr zuvor. Damit fiel die Gesamtzahl der Jobs in diesem Segment auf sechs Millionen. Das geht aus der jährlichen Studie Cyberstates des Branchenverbands AeA, vormals American Electronics Association, hervor. Für das laufende Jahr erwartet der Verband einen Schwund von 234.000 Arbeitsplätzen, meinte Verbandschef William T. Archey.

Den größten Einbruch erlebten im vergangenen Jahr die Firmen im Sektor Electronics Manufacturing, in dem 233.000 Arbeitsplätze abgebaut wurden. In der Software- sowie Kommunikationsbranche gab es jeweils 150.000 weniger Jobs. Als eines der positiven Beispiele des Jahres 2002 streicht AeA den Bereich Testlabore, Forschung und Entwicklung heraus, der um 7000 Arbeitsplätze anwuchs.

Unter den Bundesstaaten weist Kalifornien mit 995.000 die meisten Hightech-Arbeitsplätze auf, gefolgt von Texas mit 480.000, New York mit 330.000 und Florida mit 271.000. In Kalifornien und Texas gingen 2002 allerdings mit 123.000 beziehungsweise 61.000 die meisten Arbeitsplätze in diesem Bereich verloren. Die größte Konzentration an Facharbeitern weist Colorado auf. Dort entfallen unter 1000 privaten Arbeitsplätzen 98 auf Hightech-Kräfte. Auf die Plätze folgen Massachusetts, Virginia, New Mexico und Maryland. (anw)