PC-Hersteller Dell setzt auf Globalisierung
Der weltgrößte PC-Hersteller Dell setzt für weiteres Umsatz- und Gewinnwachstum verstärkt auf das Geschäft außerhalb der USA.
Der weltgrößte PC-Hersteller Dell setzt für weiteres Umsatz- und Gewinnwachstum verstärkt auf das Geschäft außerhalb der USA. "Wir haben Globalisierung als eine unserer Hauptinitiativen erklärt und erwarten, dass unser Geschäft außerhalb der USA bedeutend schneller wächst als in den USA -- vielleicht bis zu zwei Mal so schnell", sagte der Gründer und Vorstandsvorsitzende von Dell, Michael Dell, der Financial Times Deutschland.
Das überwältigende Gewicht des US-Geschäfts, das 60 Prozent des Konzernumsatzes ausmache, solle ausgeglichen werden. "Wir streben eine Balance an, die repräsentativ für den jeweiligen Markt und die Nachfrage ist", sagte Dell. Als besonders wichtige Märkte habe er Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China und Japan auserkoren.
Anhaltende Kritik, dass das Dell-Modell in den internationalen Märkten und insbesondere in Europa nicht greifen will, wies Dell gegenüber dem deutschen Finanzblatt zurück: Es habe wohl etwas länger gedauert, bis man das Modell angepasst habe, aber mittlerweile sei bewiesen, dass es auch in Europa erfolgreich ist; wie sonst komme Dell hier auf rund 9 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz. Dabei will sich Dell aber in Europa trotz erster Gehversuche im Markt für Unterhaltungselektronik auf das Geschäft mit Firmenkunden konzentrieren. (jk)