Intel-Chef vorsichtig optimistisch

Auf einer Analystenkonferenz in New York hat Craig Barrett seine Strategie vorgestellt.

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  • Torge Löding

Intel-Chef Craig Barrett sieht den Schimmer einer Erholung auf dem IT-Markt. Auf einem Analystentreffen erklärte er, dass viele Regierungen in Asien und Europa jetzt damit beginnen würden, in ihre technologische Infrastruktur zu investieren. "Ich sehe nach drei Jahren des Abschwungs nun ein relativ robustes Wachstum in der Halbleiterindustrie", zitieren US-Medien den Konzernchef. Dieser warnte aber -- wie bereits im August -- auch gleich vor allzu großem Optimismus. "Auch wenn es jetzt schimmernde Zeichen gibt, erwarte ich keinen großen Upgrade-Zyklus. Ich glaube allerdings schon, dass es auch in den USA mehr Investitionen geben wird."

Für den sich belebenden Markt hält der Halbleiterhersteller auch schon einige technische Neuheiten parat, wie Barrett den Analysten versicherte. So wolle sein Unternehmen in 2004 mit der Umstellung auf 90-Nanometer-Architekturen beginnen. Bis Ende kommenden Jahres sollen dann auch die Prozessor-Taktfrequenzen die Vier-Gigahertz-Grenze erreichen. Weiterentwickelt werden soll auch der drahtlose Netzwerk-Standard, bereits im laufenden Jahr wolle Intel mit der Auslieferung der ersten WiMax-Elemente beginnen. Ein neuer Chip soll dann erstmals Datentransfer sowohl per WLAN als auch per Bluetooth ermöglichen. (tol)