Nokia gibt sich optimistisch
Auf dem weltweiten Handy-Markt würden 2003 insgesamt 460 Millionen Mobiltelefone abgesetzt; 2004 soll der Absatz um zehn Prozent wachsen. Davon möchte Nokia ein größeres Stück als bislang schon abbekommen.
Ein Markt von 200 Milliarden Euro -- so beschreibt der Handy-Marktfüher Nokia seine Absatzchancen für die gesamte zukünftige Produktpalette vom einfachen Handy über das Smartphone bis zum Spiele-Gadget. Und auch der Markt für Telekomausrüstungen, auf dem sich Nokia in den letzten Monaten nicht immer glücklich bewegte, soll sich nach den Erwartungen des finnischen Mobilfunkkonzerns stabilisieren.
So bekräftigt Nokia denn auch seine Umsatz- und Gewinnerwartungen für das laufende vierte Quartal: 21 bis 23 Euro-Cent je Aktie sollen als Gewinn anfallen. Vom Umsatz würden 65 Prozent auf die Handy-Sparte entfallen, knapp unter 20 Prozent auf Infrastruktur-Technik. Rund zehn Prozent sollen auf Multimedia-Geräte und -Anwendungen entfallen, Firmenlösungen machten fünf Prozent aus.
Für das künftige Wachstum sieht Nokias Chef Jorma Ollila, gerade zum "Business Leader" in Europa gekürt, drei Elemente als zentral an: die weitere Ausdehnung von mobiler Sprachtelefonie, die Einführung von Multimedia für die Verbraucher und die Ausweitung mobiler Anwendungen für Unternehmen. Auf Dauer möchte Nokia, unter Ausschluss von Wechselkursschwankungen, eine Netto-Wachstumsrate von zehn Prozent jährlich hinlegen.
2003 sollen auf dem Markt für Handys insgesamt weltweit 460 Millionen Stück abgesetzt werden; 2004 werde dieser Markt dann um zehn Prozent wachsen. Alleine in diesem Bereich hofft Nokia aber, stärker als der Markt zulegen zu können. (jk)