SAP will Aktienoptionen für Mitarbeiter begrenzen
Die Walldorfer überprüfen, es wie Microsoft zu machen -- bei dem Redmonder Softwarekkonzern können Mitarbeiter Aktien zum Tagespreis kaufen.
Der Walldorfer Softwarekonzern SAP will Aktienoptionen für Mitarbeiter künftig begrenzen. "Wir diskutieren derzeit in der Tat die Möglichkeit, bei den Aktienoptionen Caps einzuführen, und suchen gerade nach Möglichkeiten, dies umzusetzen", sagte SAP-Finanzchef Werner Brandt der "Börsenzeitung". Der Aufwand der von SAP zu Jahresbeginn ausgegebenen Optionen belaufe sich insgesamt auf 120 Millionen Euro. Der Softwarekonzern rechnet derzeit den Aufwand für Aktien-Vergütungsprogramme noch aus der Gewinn- und Verlustrechnung heraus.
Anfang Juli hatte der Softwarekonzern Microsoft angekündigt, sein Aktienoptionsprogramm für Mitarbeiter in der bisherigen Form einzustellen. Microsoft-Mitarbeiter sollen stattdessen Anteilsscheine zum jeweils aktuellen Preis kaufen können. Ein SAP-Sprecher sagte, das Walldorfer Unternehmen beobachte diese Entwicklung. Wichtig beim Aufstellen der Gewinn- und Verlustrechnung sei die Vergleichbarkeit mit den wichtigsten Konkurrenten in den USA. (dpa)/ (tol)