T-Punkte werden ausgegliedert
Nun ist es offiziell: 4000 Beschäftigte sind von der Ausgliederung der Telekom-Verkaufsstellen aus dem Konzern betroffen; die Arbeitsplätze würden durch die Maßnahme gesichert.
Die Telekom wird die bundesweiten 420 T-Punkt-Verkaufsstellen mit mehr als 4000 Beschäftigten in der ersten Hälfte des kommenden Jahres ausgliedern. Derzeit liefen Gespräche mit der Arbeitnehmerseite, sagte T-Com-Chef Josef Brauner. Am Wochenende hatte der Konzern einen entsprechenden Bericht des Focus noch nicht offiziell bestätigt, sondern lediglich von Überlegungen für eine "kleinere und handlungsfähigere" Organisationsform gesprochen.
Die Ausgliederung sei nötig, um die T-Punkte als kleinere Organisationseinheiten handlungsfähiger und wettbewerbsfähiger zu machen, betonte Brauner nun. Eine Variante sei eine Struktur als GmbH, heiß es. Mit der Ausgliederung würden Arbeitsplätze gesichert.
Möglicherweise werde die Zahl der T-Punkte mit einer neuen Organisationsstruktur erhöht. "Man kann durchaus wieder von 420 auf 500 T-Punkte hochfahren", sagte Brauner. Entsprechend würde die Zahl der Mitarbeiter um mehrere Hundert erhöht. Brauner zeigte sich zuversichtlich, dass entsprechende Gespräche über eine neue Organisationsform mit den Gewerkschaften erfolgreich verlaufen werden. (dpa) / (jk)