Sony strukturiert auch in Deutschland um

Das Forschungslabor des japanischen Konzerns in Stuttgart muss Federn lassen.

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Von
  • Torge Löding

Von der weltweiten Umstrukturierung beim japanischen Elektronikkonzern Sony wird auch das deutsche Forschungslabor in Stuttgart betroffen sein. "Wir refokussieren die Tätigkeiten, das Labor wird konzentriert in den Bereichen Wireless Communication und Materialwissenschaft weiterforschen. Von den heute 300 Mitarbeitern werden 80 betroffen sein", erklärte Sony-Europe-Sprecher Aldo Liguori gegenüber heise online. Weitere Details könne er zurzeit aber nicht nennen.

Die genannte Zahl an betroffenen Arbeitsplätzen weicht allerdings ab von der, die Arbeitnehmervertreter nennen. Gegenüber der Stuttgarter Zeitung hatte der Betriebsrat berichtet, die Belegschaft solle von 300 auf 160 reduziert werden.

Intern nennt Sony sein Restrukturierungsprogramm "TRANSFORMATION 60". In den kommenden Jahren will der Konzern damit nach eigenen Angaben seine operative Struktur effizienter gestalten, Technologie und Ressourcen ganz auf Wachstum auslegen und die Profit-Struktur reformieren. Bis Ende des Geschäftsjahres 2006 wolle Sony die operative Gewinnmarge über die 10-Prozent-Marke heben (ohne Finanzdienstleistungen). (tol)