Ibas warnt vor Sicherheitsrisiko bei Kopiergeräten

Interne Festplatten von Kopierern und Multifunktionsgeräten können sensible Daten enthalten und sollten gelöscht werden, bevor sie verkauft oder an ein Leasing-Unternehmen zurückgegeben werden.

vorlesen Druckansicht 69 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Boi Feddern

Festplatten von Kopierern und Multifunktionsgeräten sollten gelöscht werden, bevor sie verkauft oder an ein Leasing-Unternehmen zurückgegeben werden. Dies empfiehlt der Datensicherheitsspezialist Ibas. Eine computerforensische Untersuchung ergab, dass einige Kopier- und Multifunktionsgeräte während des Kopiervorgangs ein Bild des Dokuments auf der geräteeigenen Festplatte speichern.

Nach Angaben von Ibas gegenüber heise online waren Geräte verschiedener Hersteller mit internen Festplatten zwischen fünf und 20 Gbyte auf dem Prüfstand. Bei einer Dokumentgröße von beispielsweise 100 Kbyte bei einem einfachen Faxdokument können tausende Exemplare auf den Geräten zurückbleiben, wenn Firmen ihre geleaste Hardware zurückgeben.

Allein beim Ibas-Hauptsitz in Norwegen wurden 2001 mehr als 25.000 Geräte zum Leasing bestellt. Ein gewöhnlicher Leasing-Vertrag wird über drei bis fünf Jahre abgeschlossen. So wird 2004 eine Vielzahl norwegischer Unternehmen ein neues Kopiergerät erhalten. Das alte Gerät mit den unternehmenskritischen Daten geht an die Leasinggesellschaft zurück oder wird verkauft. (boi)