Zusammengebrochenes Telefonnetz im Raum Koblenz wieder repariert

Bei der Panne seien fatalerweise auch Signalleitungen für die Steuerung der Fernvermittlung und Verbindungsleitungen für Mobilfunkantennen durchtrennt worden, hieß es bei der Telekom.

vorlesen Druckansicht 73 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • dpa

Erst fast 15 Stunden nach seinem Zusammenbruch ist das Telefonnetz im Großraum Koblenz in der Nacht zum Freitag wieder intakt gesetzt worden. So lange hätten Techniker an den bei Baggerarbeiten bei Burgbrohl (Kreis Ahrweiler) zerstörten zwei Hauptglasfaserkabeln für Fernverbindungen gearbeitet, teilte die Festnetzsparte T-Com der Deutschen Telekom in Bonn mit.

Bei der Panne seien fatalerweise auch Signalleitungen für die Steuerung der Fernvermittlung im Raum Koblenz durchtrennt worden. Ebenfalls zerstört worden seien Verbindungsleitungen für Mobilfunkantennen. Daher war auch das Mobilfunknetz beeinträchtigt. Ebenso war die Internet-Nutzung in einigen Regionen nicht möglich.

Nach Worten des T-Com-Sprechers Walter Genz waren die zwei Hauptkabel mit jeweils 80 einzelnen Leitungen auf 250 Meter Länge bei der Verlegung eines Stromkabels "richtig zersägt" worden. Auch wegen Dauerregens und Hanglage habe sich die Reparatur so lange hingezogen. "Der Bagger rutschte dabei immer wieder ab", sagte Genz. Die Schadenssumme war vorerst noch unklar. (dpa) / (jk)