Caatoosee weiter in den roten Zahlen

Der Informationslogistiker reagiert mit weiterem Stellenabbau.

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  • JĂĽrgen Kuri

Der Informationslogistiker Caatoosee kommt nicht aus den roten Zahlen und reagiert mit weiterem Stellenabbau. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres lag der Umsatz bei 12,3 Millionen Euro, im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 27,5 Millionen Euro. Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 1,7 Millionen Euro gegenüber 1,8 Millionen Euro Miesen im Vorjahr. Der operative Verlust erhöhte sich von 0,2 Millionen auf 2,8 Millionen Euro.

Durch ein positives Finanzergebnis in Höhe von 0,7 Millionen Euro ergab sich nach Angaben von Caatoosee ein Halbjahresverlust vor Ertragssteuern von 2,1 Millionen Euro. Das Halbjahresergebnis der Caatoosee AG sei von der unverändert schlechten Marktentwicklung speziell im Softwarebereich geprägt gewesen. In diesem Sektor lag der Umsatz bei 1,6 Millionen Euro, der operative Verlust betrug 3,2 Millionen Euro.

Zum 30. September 2003 hatte Caatoosee noch ein Eigenkapital von 24,8 Millionen Euro und beschäftigte in Europa und Asien insgesamt 685 Mitarbeiter, im Vorjahr waren es noch 707 Angestellte. "Auf Grund der unverändert schlechten Nachfrage müssen wir wie bereits angekündigt den Geschäftsbereich Software Caatoosee iq-server restrukturieren und leider den Personalbestand an unseren Standorten in Leonberg, Hildesheim und Timisoara (Rumänien) an die gesunkene Nachfrage anpassen", formulierte der caatoosee-Vorstandsvorsitzende Guido Alt die Konsequenzen für die Mitarbeiter. Genauere Zahlen und nähere Informationen über Entlassungen teilte Alt nicht mit. Bereits früher waren aber einige Details bekannt geworden. So soll einem Großteil der 23 Programmierer in der Hildelsheimer Caatoosee-Dependance gekündigt werden. (jk)