Beachtlicher Anteil von Software-Firmen beim Wachstums-Ranking
In einem europaweiten Ranking fĂĽr kleine und mittlere Unternehmen mit ĂĽberdurchschnittlichem Wachstum stellt die Softwarebranche gut 17 Prozent der gelisteten 247 Unternehmen.
Im Unternehmenswettbewerb "Europe's 500", in dem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch neu geschaffene Arbeitsplätze sowie überdurchschnittliches Wachstum punkten, konnte die Softwarebranche gut 17 Prozent der bewerteten 247 besten Unternehmen stellen. Nach dem Bereich "Industrielle Produkte und Dienstleistungen" (25 Prozent) bildet sie damit den zweitgrößten Block im Ranking.
In der vergangenen Woche wurden die Sieger des dritten Laufs von "Europe's 500" gekĂĽrt. Neben den Beratungsunternehmen PriceWaterhouseCoopers und Boston Consulting Group saĂźen auch Vertreter von 3i und Microsoft in der Jury.
"Das diesjährige Ranking enthält keinerlei E-Commerce- oder Internet-Firmen", erklärte Peter Kazimiski von PriceWaterhouseCoopers. Dem gegenüber hätten diese Branchen im letzten Jahr immerhin 16 Prozent und im Jahr 2001 ganze 29 Prozent der im Ranking vertretenen Unternehmen gestellt. Nach dem Internet-Boom und den darauf folgenden Pleiten hätten heutige Wachstumsunternehmen auf solidere Geschäftsmodelle gesetzt.
Dass die Zeiten gerade für KMUs allgemein sehr schwierig sind, zeigte sich bereits im Vorfeld. Die Veranstalter hatten dazu aufgerufen, Unternehmen aus 18 europäischen Ländern zu nominieren, um die besten 500 auszuwählen. Am Ende erfüllten jedoch nur 247 Firmen aus 17 Ländern überhaupt die Eingangsvoraussetzungen. Fünf Teilnehmer aus Deutschland schafften es, unter die besten 20 zu kommen. Das Hamburger Call-Center "all by phone + net" wurde als erfolgreichstes deutsches Unternehmen eingestuft. (dwi)