Elsa: Neuer Streit um alten Namen
Das Kölner Landgericht hat gegen den Nachfolger des früheren Spezialisten für Grafikkarten und Kommunikationsprodukte Elsa ein Ordnungsgeld verhängt.
Das Kölner Landgericht hat gegen den Nachfolger des früheren Spezialisten für Grafikkarten und Kommunikationsprodukte Elsa ein Ordnungsgeld verhängt. Das im vorläufigen Insolvenzverfahren steckende Unternehmen nennt sich nach wie vor "Neue Elsa GmbH", obgleich der Insolvenzverwalter der alten Elsa AG, Thomas Georg, die Elsa-Namensrechte bereits im Sommer nach Taiwan verkauft hat. Das berichtet die heutige Ausgabe der Aachener Zeitung.
Das neue Unternehmen hatte seine Geschäfte zum 1. August aufgenommen. Zuvor waren bereits zwei Ableger an den Start gegangen, die Devolo AG, die von ehemaligen Elsa-Mitarbeitern gegründet wurde, sowie Lancom Systems, ein Unternehmen, das sich den früheren Elsa-Produktfamilien Lancom und Airlancer widmet. Umso wichtiger ist der traditionsreiche Name bei der Suche nach Investoren für ein Nachfolge-Unternehmen der insolventen Firma. Allerdings war der neuen Elsa bereits am 6. August per einstweiliger Verfügung untersagt worden, Namens- und Markenrechte der Elsa AG "im geschäftlichen Verkehr" zu verwenden. (dwi)