Kurz informiert: Pentagon-Leak, Pflegeroboter, Twitter, AR-Opernglas

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Auf der Suche nach dem Urheber des massiven Geheimdienst-Datenlecks scheinen US-Ermittler die undichte Stelle gefunden zu haben. Die Bundespolizei FBI nahm in Massachusetts einen 21 Jahre alten Angehörigen der Nationalgarde fest. Der Mann sei in Verbindung mit der "unbefugten Entfernung, Aufbewahrung und Übermittlung von Verschlusssachen" in Gewahrsam genommen worden, sagte US-Justizminister Merrick Garland. US-Medien hatten berichtet, dass er eine Chat-Gruppe auf der bei Videospielern beliebten Plattform Discord geleitet habe. Dort hätten sich rund zwei Dutzend junge Leute mit Vorliebe für Waffen und Militärausrüstung zusammengeschlossen. Der 21-Jährige habe die brisanten Unterlagen zunächst als Abschriften mit der Gruppe geteilt und dort später Fotos von ausgedruckten Dokumenten hochgeladen. Über die Motivation gibt es noch kein klares Bild.

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Einem Forschungsteam des ILIAD Labs der Stanford University ist es gelungen, einen Roboter zu entwickeln, der Menschen mit Rückenmarksverletzungen oder anderen motorischen Beeinträchtigungen füttern kann. Der Roboter ist dabei in der Lage, nahezu jegliches Essen aufzunehmen und in den Mund des Pflegebedürftigen einzuführen. Herkömmliche Roboter sind limitiert, wenn es darum geht, das Essen direkt in den Mund zu schieben. Hier setzt der dreiarmige Roboter der Stanford University an. Der erste Roboterarm tastet mit einer Gabel das Lebensmittel auf dessen Konsistenz hin ab, bevor er es aufspießt. Der zweite Roboterarm schiebt es auf den Löffel eines dritten Roboterarmes. Der führt den Löffel schließlich in den Mund des Pflegebedürftigen unter optimiertem Winkel ein.

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Der öffentlich finanzierte TV-Kanal PBS hat als zweiter US-Sender seine Aktivität bei Twitter wegen einer Kontroverse mit Besitzer Elon Musk eingestellt. Twitter markierte PBS genauso wie den Rundfunksender NPR als staatlich finanzierte Medienorganisation. Die Sender finden das irreführend, da staatliche Gelder nur einen geringen Teil der Finanzierung ausmachen. Seit der Änderung habe PBS keine Tweets mehr abgesetzt und plane vorerst auch nicht, das zu tun, teilte ein Sprecher dem Finanzdienst Bloomberg mit. Auch NPR will die mehr als 50 Nutzerkonten bei Twitter bis auf Weiteres nicht mehr mit neuen Inhalten versorgen.

Das Opernglas wird digital: Erstmals können Klassik-Fans in der Düsseldorfer Oper am Rhein bei einer Aufführung von „Die tote Stadt“ mit Augmented-Reality-Brillen in eine digitale Welt eintauchen. Die Zuschauer können sich Informationen über Stück, Musik und Solisten digital zuspielen lassen oder auch einen Blick in den Orchestergraben werfen. Allerdings ist die Zahl der Brillen derzeit noch auf 30 beschränkt. Auch bei den Bayreuther Festspielen sollen in diesem Sommer bei einer "Parsifal"-Inszenierung AR-Brillen zum Einsatz kommen.

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(igr)